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DAVIDSWEG: Die Vorbereitung zur Heldentat

Der nächste Schritt auf dem DAVIDSWEG ist die Bewaffnung.

Unbewaffnet kann niemand gegen einen furchteinflößenden Feind in den Kampf ziehen. David reduzierte seine Rüstung auf fünf Kieselsteine (Gewissheiten, Überzeugungen, Werte) und eine Schleuder. Die Aufgabe bei dieser Wegstrecke besteht darin, sich auf maximal fünf wesentliche Aussagen über sich selbst zu reduzieren, welche dann in der Männergruppe in Form einer Proklamation und in der Frauengruppe in Form eines Geheimnisses mitgeteilt werden.

Anschließend werfen wir einen gemeinsamen Blick in den "Magischen Spiegel" der Bibel: Es sind zwar wir, die in diesen Spiegel hinein schauen, aber Gott spiegelt uns etwas anderes über uns zurück. Bei diesem Schritt bedienen wir uns einer Litanei (einer Form des gemeinschaftlichen, kraftgebenden Betens), die wir zuvor gemeinsam erarbeitet haben.


auf in den Kampf

Wir wissen jetzt

  1. was uns gerade herausfordert
  2. was uns Angst macht
  3. wer oder was sich uns in den Weg stellt
  4. was wir schon erlebt haben
  5. wer wir im Wesentlichen sind und
  6. was der "Magische Spiegel" über uns sagt.

So ausgestattet, schreiten wir zur Tat.


DAVIDSWEG:
Der Kampf

Rainer Maria Rilke hat es in einem Gedicht so formuliert:
Wie ist das klein, womit wir ringen,
was mit uns ringt, wie ist das groß!


Bei jedem Menschen gibt es etwas, von dem er schon länger das Gefühl hat, dass er es mal mutig anpacken sollte, vor dem er aber Angst hat, weil ein echtes Risiko besteht, wozu aber jetzt die Zeit gekommen ist und wozu er sich jetzt durchringen muss.

Da diesen Kampf jeder mit sich allein ausfechten muss, verbringt jeder einen "stillen Tag" - die Männer eher in der umgebenden Natur, die Frauen eher an einem schönen Ort - ausgerüstet nur mit Wasser, Brot, Arbeitsbuch und Bibel. Dort stellt sich jeder seinem Feind. Das erklärte Ziel ist ...


... der Sieg

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